Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat offiziell die Kündigung eines geplanten Rahmenvertrags mit dem amerikanischen Technologiekonzern Microsoft bekanntgegeben. Vorgesehen war, dessen Produktivitätssuite flächendeckend in der Landesverwaltung einzuführen.
Das Regionalmedium Mittelstand in Bayern berichtet, dass die Microsoft-Dienste über einen Zeitraum von fünf Jahren knapp eine Milliarde Euro (rund 1,16 Milliarden US-Dollar) gekostet hätten. […]
Stattdessen verfolgt Bayern nun einen „souveränen Basisarbeitsplatz“ auf der Grundlage von Open-Source-Komponenten.
Hat Bayern gerade… das richtige getan?
Ich war auch schockiert. Darauf erstmal ein Genderverbot und eine Hymnen-Pflicht, damit nicht zu viel gute Laune aufkommt!
Stellt euch mal ein beliebiges Open Source-Projekt vor, das mit einer Milliarde in 5 Jahren finanziert wird… Wahnsinn, was alles möglich wäre, wenn wir wollten.
Und das ist ja nur eins von 16 Bundesländern. Es ist wirklich wahnsinnig, was möglich wäre, wenn man es gezielt angeht. Stell dir mal vor, wie gut OnlyOffice/LibreOffice werden könnten. Wie krass ein Android werden könnte, das man aus Googles Klauen reißt und bei dem man dann per EU-Regel die Hersteller verpflichtet, dass es installiert werden kann und die Apphersteller, dass ihre Apps drauf laufen müssen.
Halt Stop, ich kann nur so eregiert werden…
Speziell der Android Teil, eine Alternative wäre dringend nötig. Die Bedingung, dass es installiert werden können muss würde auch einen wichtigen Schritt gehen Smartphones näher an Geräte wie Laptops oder Desktops zu bringen und die enorm harte Kopplung von Software und Hardware aufbrechen
Wenn du diese Kombi aus Fordern & Fördern nochmal weiterdenkst: Man könnte z.B. auch festlegen, dass bestimmte Vorgehensweisen, die eine Installation auf Linux verhindern, wettbewerbswidrig sind. Damit kriegst du diese ganzen DRM & AntiCheat Probleme bei den Spielen vom Tisch. Oder du definierst analog zum DSA besonders wichtige, volkswirtschaftlich relevante Software, bei der du von den Herstellern dann eine Linuxversion verlangst. Dann erzwingst du halt die Adobe Suite, MS Office, Autodesk & Co auf Linux. Ist auch nicht zu viel verlangt, der meiste Krams läuft ja schon halbwegs auf Linux, macht aber dann in den Details Mucken, was Hersteller dieser Größe aber wohl ohne riesigen Aufwand beheben könnten.
Trump hat da wirklich etwas losgetreten. Ähnlich desaströs für die USA wie die Straße von Hormus und genauso unmöglich wieder in den Griff zu bekommen. Die US-Techindustrie hatte echt einen Lauf und das kann dann jetzt auch schnell kippen.
Hoffentlich bleiben sie diesmal auf dem Kurs.
Microslop wird wahrscheinlich demnächst der CSU eine großzügige Spende zukommen lassen und dann ändert sich das alles wieder.
Mal den Copilot nicht an die Wand!
Wobei es diesmal schon etwas anderes ist. Davor war ja nur die Stadt München “betroffen” und jetzt das Land Bayern und hoffentlich alle seine Behörden
Die Stadt München hat jetzt einen grünen Oberbürgermeister. Auch da zeichnen sich bei kommunaler Software einige Änderungen ab.
🎉
Die bayrischen konservativen Vollspacken haben sich eines Abends so hart abgeschossen, dass die einzig vernünftige Person (wer auch immer das sein mag) was vernünftiges durchgekriegt hat?
Die haben sich gottlos Spaßgranaten in die Leber gemörsert
Haha!
Die einzige logische Erklärung
Less irate now? 😉
Nur bis das Ganze rückabgewickelt wird - nach einer Großspende von MS an die CSU…
Oder der Drohung das HQ abzuziehen… Die Verlegung nach MUC korrelierte zeitlich damals sehr stark mit der ‘Einsicht’, dass das Linux sich nicht lohnt und zu kompliziert / teuer sei.
Der Artikel hatte auch ruhig mal sagen können, was denn die open source Alternativen sind
Nur hier um dem Piraten einen Drink zu spendieren. Schluck die Wut runter. Cheers
Danke. Stößchen! 🍻











