Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat offiziell die Kündigung eines geplanten Rahmenvertrags mit dem amerikanischen Technologiekonzern Microsoft bekanntgegeben. Vorgesehen war, dessen Produktivitätssuite flächendeckend in der Landesverwaltung einzuführen.
Das Regionalmedium Mittelstand in Bayern berichtet, dass die Microsoft-Dienste über einen Zeitraum von fünf Jahren knapp eine Milliarde Euro (rund 1,16 Milliarden US-Dollar) gekostet hätten. […]
Stattdessen verfolgt Bayern nun einen „souveränen Basisarbeitsplatz“ auf der Grundlage von Open-Source-Komponenten.


Wenn du diese Kombi aus Fordern & Fördern nochmal weiterdenkst: Man könnte z.B. auch festlegen, dass bestimmte Vorgehensweisen, die eine Installation auf Linux verhindern, wettbewerbswidrig sind. Damit kriegst du diese ganzen DRM & AntiCheat Probleme bei den Spielen vom Tisch. Oder du definierst analog zum DSA besonders wichtige, volkswirtschaftlich relevante Software, bei der du von den Herstellern dann eine Linuxversion verlangst. Dann erzwingst du halt die Adobe Suite, MS Office, Autodesk & Co auf Linux. Ist auch nicht zu viel verlangt, der meiste Krams läuft ja schon halbwegs auf Linux, macht aber dann in den Details Mucken, was Hersteller dieser Größe aber wohl ohne riesigen Aufwand beheben könnten.