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Cake day: April 4th, 2025

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  • Das krasse ist - wenn die Netzbetreiber und die Landesregierung wirklich etwas dagegen tun wollten, dann können sie mit einfachsten Mitteln die Auslastung der Netze verbessern und den Anteil der Erneuerbare Stromerzeugung steigern.

    Man kann nämlich den voraussichtlichen Strombedarf prognostizieren, und ebenso die voraussichtliche Solar- und Windproduktion. Und Leute können ihren Verbrauch an diese Prognosen anpassen.

    Besser noch, solche Prognosen sind bereits aus erster Hand frei abrufbar, Stichwort ENTSO-E.

    Besser noch, man kann die Prognosen auf eine mobile Webseite legen und Leute können die abrufen, bevor sie ihre Spülmaschine, Waschmaschine, oder Wäschetrockner einschalten. Dank EU Regulierungen haben diese Geräte bereits Timer mit denen man den Start auf die Zeit mit dem grössten Solarüberhang legen kann. Dazu braucht man kein Smartmeter, dynamischen Stromtarif oder Pipapo, sondern nur ein Handy, Tablet oder PC.

    Besser noch, der Aufwand für so etwas ist verschwindend gering - so gering, dass es bereits eine private Initiative gibt, die das für Deutschland gratis macht.

    Deren mobile Webseite ist nicht hypothetisch, sondern real abrufbar - unter https://peakpick.de/ .

    So sieht die Prognose für heute aus:

    Also ganz praktisch und konkret startet unsere Spülmaschine heute an meinem Home Office Tag um 13 Uhr. Ich will schließlich nicht den Firmen, die unser Klima zerstören, noch zusätzlich Geld geben.

    Die Gretchenfrage ist: Da das alles so unaufwendig ist und die Situation zumindest etwas verbessert - WARUM MACHEN DIE LANDESREGIERUNG UND DIE NETZBETREIBER DAS NICHT UND VERÖFFENTLICHEN GENAU SO FÜR JEDEN LANDKREIS IN BAYERN EINE MOBILE WEBSEITE MIT EINER ENTSPRECHENDEN REGIONALEN PROGNOSE? WARUM?

    Das ersetzt sicher nicht den Netzausbau - aber es nicht zu machen, ist pure Blockadepolitik zugunsten fossiler Unternehmen - und zu Lasten der Finanzen von Bürgern.


  • Das Problem: Der Strombedarf schwankt stark.

    Das ist bzw. war witzigerweise auch eines der stärksten Argumente gegen Atomkraftwerke: Die Zeitkurve der Erzeugung passte nie zum Verbrauch.

    An Wochenenden und nachts ist er geringer als vormittags an einem Werktag. Gleichzeitig steigt an Sonnentagen das Stromangebot durch Photovoltaikanlagen im Vergleich zu bewölkten Tagen. Hinzukommt, dass nicht überall die Stromnetzkapazität gleich gut ausgebaut ist. Mancherorts kann das Netz zeitweise nicht den gesamten Solarstrom abnehmen. Energiewende erfordert Neuorientierung bei Netzausbau

    Der Grund für die Stromnetz-Engpässe liegen zu einem Teil in der Entstehungsgeschichte des Netzes: Zu Zeiten von Kohle- oder Atomkraftwerken war das Ziel, Strom aus zentralen Groß-Kraftwerken ins “flache Land” zu transportieren.

    Ist halt nur so, dass sich in den letzten 25 Jahren Experten damit beschäftigt haben, wie man das Netz ausbauen muss, um dem gerecht zu werden.

    Und obendrauf verändern die billigen Grossbatterien die Rechnung stark, die können die Last sowohl zeitlich als auch geografisch verteilen und machen alles deutlich billiger.


  • To get optimum power, you would want to tilt the solar panels. But this may also be contrary to existing planning rules.

    The thing is that the actual surface area of the panel is by now not a dominant part of the cost. More things like fixture, inverter, cabling… You could install three panels instead of two to make up of the tilt. You will still need an inverter which limits at 800 W. But it is starting to become economical to include batteries with such installations. For example from the Anker brand.

    I know, I know. “BUt bAtterIES cAn exPLODE!!”. Don’t fall prey to appeals for fear. Reality is nicer than that.