Überreiche! Die sind nicht Super! … Ach da spricht wahrscheinlich nur mein Neid! Ich sollte lieber dankbar sein, dass die meine Arbeit nehmen?!
Die Guillotine hat hunger!
Bei 2,2% Vermögenswachstum haben die Superreichen in Deutschland real nicht mehr Vermögen, da die Inflation letztes Jahr bei 2,2% lag. Ich bin mir von daher auch nicht sicher, ob das mit der Schere zwischen Arm und Reich so stimmt, da immer Deutsche in Aktien investieren und die realen Löhne mittlerweile auch wieder steigen, auch wenn sie nicht auf vor Coronaniveau sind.
Okay aber die werden ja auch einiges dafür geleistet haben und sind Risiken eingegangen, die nicht jeder eingehen würde. Ich denke, wenn ich nur hart genug arbeite, könnte ich auch mal so reich werden. Aber ich bin halt nun mal ein Low-Performer.
Gebs doch zu, du bist einer dieser Faulpelze der einfach nicht hart genug erbt. Steuern zahlst du wahrscheinlich auch noch - du Opfer!
Das Geld hat er/sie bestimmt auch noch nicht in einer Stiftung geparkt und in die gesetzliche Krankenkasse zahlt er/sie bestimmt auch noch wie ein Pöbel
Außerdem kommt dieses Vermögen ja Allen zu Gute, weil es besteuert wird! Ist ja auch nur logisch, weil die Firmen ja auf den öffentlichen und gesellschaftlichen Infrastrukturen basieren.
Du musst nur noch ein bischen auf den trickle down Effekt warten…
Sorry, wenn ich dir die Illusion nehmen muss, aber das ist kein Apfelsaft was da trickelt.
Bier! Is bestimmt Bier, oder?
Wenn die 99% ihres Vermögens abgeben mussten würden sie immer noch zum Wohlhabensten 1% gehören.
Eine beeindruckende Erfolgsbilanz für die jahrzehntelange Politik korrupter Funktionäre. Ähhem … ich meine natürlich: Ein Beleg für die enorme Wirtschaftskompetenz der sogenannten Volksparteien, die den Lobbyismus zum Wohle aller zu nutzen wissen, indem sie strategisch geschickt und unermüdlich netzwerken, um den Neokapitalismus zur alles beherrschenden Maxime zu erheben, sodass schon bald ein wahrer Geldregen auf uns geduldige Bürger herabtröpfeln kann … trickle down in drei, zwo, eins…
Edit: /s, versteht sich
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Wenn ich von diesen Superreichen nur einen per Mail erreichen würde, dass er oder sie mir ne Menge Geld schenkt, wäre ich auch einer von denen.
Anstatt Enkeltrick, Reichentrick
Zwar können sich alle Deutschen im Prinzip am Aktienmarkt beteiligen, für Leute mit kleinerem Einkommen ist es aber schwer, die ganz großen Renditen zu erwirtschaften. „Die Konzentration des Vermögens an der Spitze nimmt weiter zu – wer mehr hat, kann breiter streuen und in renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity investieren“, erklärt BCG-Partner Kahlich. „Das beschleunigt den Vermögensaufbau strukturell.“
Dem würde ich nicht zustimmen. Streuung über normie Welt-ETF ist schon enorm, aber bei vielen Deutschen ist das halt ein Buch mit sieben Siegeln. Und die nettorenditen von Private Equity waren nie, was die Branche verspricht. Da wird extrem viel geschönt, versteckt, übertrieben.
Und für alle, die aufgrund dieses Schnappschusses direkt wieder “die Reichen werden immer Reicher” rauslesen: Laut UBS sind in den Jahren seit 2020 Medianvermögen extrem viel stärker gestiegen, als die (durch sehr reiche Outlier) idR nach oben verzerrten Durchschnittsvermögen.

Wobei die Aktionärsquote tatsächlich relativ schnell steigt. Wobei ein Fünftel immer noch recht wenig ist.
2025 besaßen 14,1 Millionen Menschen in Deutschland Aktienfonds, ETFs oder Aktien. Das sind 2 Millionen mehr als 2024. Insgesamt investierte jede fünfte Person ab 14 Jahren direkt oder indirekt am Aktienmarkt.
Ja, ich habe da große Hoffnung für die jüngere Generation. Bei den älteren nicht so sehr. Aber da wird ja auch noch einiges an Vermögen vererbt werden, was dann mutmaßlich mindestens zum Teil im Aktienmarkt landet.
Ich möchte da zu einem kleinen Teil widersprechen. Und zwar der Teil, dass man mit ETF‘s reich werden kann. Ein Vermögen diversifiziert man das idR, um sein Kapital zu halten, also einen Wertverlust zu verhindern.
Das Zitat bezieht sich auf die Anlageklassen
renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity investieren
d.h. du gehst mehr Risiken ein, mit mehr Rendite UND machst das bei mehreren riskanteren Anlageklassen. Das geht logischerweise nur mit ordentlich Spielgeld.
Normalos ohne Spielgeld machen ETF’s. Bei ETF‘s bist du immer im Marktmittel und wirst damit nicht reicher. Im Gegenteil, mit den drei kommenden mega-IPO werden ETF-Jünger zur Kasse gebeten.
Nur zur Klarheit: ETF‘s sind super. Das moderne Sparbuch. Sollte jeder machen. (Macht aber nicht reich)
Im Gegenteil, mit den drei kommenden mega-IPO werden ETF-Jünger zur Kasse gebeten.
Was genau wird passieren?
Und zwar der Teil, dass man mit ETF‘s reich werden kann.
wo hab ich das geschrieben? Und ob das wahr oder falsch ist, kommt auch auf deine Definition von reich an. Damit kann aber zumindest jemand mit einem guten Einkommen sich ein kleines Vermögen, also finanzielle Unabhängigkeit, kaufen. Jemand mit normalem Einkommen kann damit mindestens mal seine Rentenlücke füllen.
und diese private Equity Story wird immer durchs Dorf getrieben, selten belegt. Die Party ist bei denen mehr oder weniger mit Ende des bedingt Geldes vorbei, ein paar Dullis kriegt man noch in ELTIF gezerrt, wo sie dann den gut betuchten die Gurken abkaufen, danach wird die Luft schon dünn. Die gut belegten Zahlen die es gibt, sind ernüchternd. Klar wirste da immer wen finden, der als erster Investor bei Facebook dabei war. Diese Deals gibt es aber nicht für Normalsterbliche, noch nicht mal für einfache Millionäre.
Siehe auch
- Gerd Kommer - Das „Cash-Drag-Problem“ in den Renditen von Private Equity - https://gerd-kommer.de/blog/private-equity-renditen/
- Gerd Kommer - Private Equity – Wunsch und Wirklichkeit - https://gerd-kommer.de/blog/private-equity-wunsch-und-wirklichkeit/
- Gerd Kommer - Private Equity für Privatanleger: Chancen, Risiken und Realität - https://www.youtube.com/watch?v=MAqok-ppTsI
- Ben Felix - The Private Equity Pitch - https://www.youtube.com/watch?v=Ik169Fd_G1E
Nein, das hast du auch nicht geschrieben. Man könnte es so im Zusammenhang verstehen, da im Zitat von renditestark, Aktien und Streuung die Rede war.
Wenn dann danach von gestreuten Aktien-ETF gesprochen wird, könnte man das schon dazu in Bezug setzen.
Mir ist es aber auch lieber, wenn viele in ETF‘s machen. Allemal besser als Sparbuch oder Bausparvertrag.
Normalos ohne Spielgeld machen ETF’s. Bei ETF‘s bist du immer im Marktmittel und wirst damit nicht reicher. Im Gegenteil, mit den drei kommenden mega-IPO werden ETF-Jünger zur Kasse gebeten.
80% der Deutschen machen das nicht. Die Wohneigentumsquote ist auch unter 50%. Sprich die Normalos machen inflationsbereinigt eigentlich Verlust, durch “anlegen” auf dem Sparbuch. Das ist ein ganz wichtiger Grund für die riesige Vermögensungleichheit in Deutschland(der andere ist die fehlende Vermögenssteuer).
Das ist ein ganz wichtiger Grund für die riesige Vermögensungleichheit
Milliardär wird so keiner. Die meisten werden ihr Vermögen für die Pflege aufbrauchen. Damit werden auch die Kinder nicht reich weil sie von vorne beginnen. Die Macht bleibt bei denen, die schon reich sind.
Dann lass und doch in schlaue Normalos und Schaf-Normalos unterteilen.








