• Mora@pawb.social
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    11 days ago

    Wenn man als queere Person gerne einen ebenfalls queeren lokalen Freundeskreis hat, kann man tendenziell nicht aus der Stadt rausziehen😅

    • rbn@sopuli.xyz
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      11 days ago

      Die Zivilisation und viele Infrastruktur, die eine Stadt bietet, ist aber eben nicht für jeden gleichermaßen reizvoll. Für manche ist Natur und Stille einfach schöner als Trubel, Kinos, Bars, Theater usw.

      • Halcyon@discuss.tchncs.de
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        10 days ago

        Ich lebe in einer Stadt, die mit dem Fahrrad erreichbar auch einen Garten, Wald, Felder und einen Strand bietet. Trubel mag ich auch nur bedingt.

        • rbn@sopuli.xyz
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          10 days ago

          Das klingt ja dann wiederum so, als würdest du eher den Stadtrand bzw. das Landleben zu schätzen wissen. Was ist es dann, das die große Lebensqualität einer Stadt für dich ausmacht?

          • Halcyon@discuss.tchncs.de
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            9 days ago

            Ich kaufe alle Lebensmittel zu Fuß oder per Rad ein, ich habe Restaurants, Kneipen, Konzerte, Kino und Theater in Laufweite. Zur Arbeit fahre ich 4 km mit dem Rad. Ein Auto wird nur 2-3x pro Monat benötigt, einige Reisen pro Jahr wenn möglich auch mit der Bahn. Diese Flexibilität und Vielfalt hätte ich mit einem Wohnort aufm Land nicht so leicht. Stadtleben muss zugleich nicht bedeuten, entfernt von der Natur zu leben. In Garten und aufm Balkon pflege ich Pflanzen und baue Gemüse an. Und raus aus der Stadt geht’s eben auch mal schnell. Ich habe zwar mal mit einem Haus außerhalb der Stadt geliebäugelt, aber dann gemerkt, dass dann eben vieles umständlicher und weiter weg für mich wäre.

  • brainwashed@feddit.org
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    13 days ago

    Neben der Auswertung von Wanderungsdaten zeigt eine Befragung von tausend tatsächlich auf dem Land umgezogenen Personen, dass etwa mit dem Wegzug aus der Stadt nicht automatisch ein nachhaltiger Lebensstil einhergeht. So vergrößerte sich oft die Wohnfläche und die Nutzung des PKWs nahm zu.

    Ich höre. Wir brauchen also noch ein paar weitere Bauauflagen für Wohnungen in den Städten, richtig?

    • mst@discuss.tchncs.de
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      12 days ago

      Wir bräuchten funktionierenden ÖPNV aufm Dorf. Oder ne Möglichkeit einzukaufen. Wenn der nächste Supermarkt 10km weg ist, ist einkaufen ohne Auto sehr mühsam.

      Aber natürlich auch mehr Auflagen fürs Bauen in der Stadt ;P

      • gandalf_der_12te@feddit.org
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        11 days ago

        ne. seh ich nicht so. öffis lohnen sich oberhalb einer gewissen besiedelungsdichte. es ist realitätsfern, in irgendwelche entlegenen dörfer einfach öffis hinzusetzen. da muss man schon genauer hinschauen bevor man sowas macht.

  • hobata@lemmy.ml
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    13 days ago

    Auf dem Land könnte es gefühlt sicherer sein und vielleicht sind die Menschen enger verbunden.

    • KraeuterRoy@feddit.org
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      12 days ago

      Eng verbunden…im Hass auf die Doofköppe ausm Nachbardorf. Warum? Weiß keiner mehr - aber die haben bestimmt angefangen!

      • da_cow (she/her)@feddit.org
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        11 days ago

        Stimmt so nicht ganz. Wenn du auf dem Land Leute kennenlernen willst ist der beste Weg in einen Verein einzutreten und sich ins Dorf einzubringen. Das muss nicht der Sportverein sein.

        Ansonsten ist es natürlich logisch, dass du quasi niemanden kennst bzw. niemand sich kennt, wenn man sich nirgendwo einbringt.

    • Chais@sh.itjust.works
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      12 days ago

      Sicherer? Meh. Enger verbunden? Hängt vermutlich mehr von dir ab als von Anderen. Ich finde es ist vor allem Allem leiser.

      • quatschkopf43@feddit.org
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        12 days ago

        Jo, so sehe ich das auch. Wenn du aufs Land ziehst, aber zu jedem nur Hallo sagst und dich nirgendwo einbringst, bist du auch nicht enger verbunden als in der Stadt. Gleichzeitig kannst du in der Stadt auch super vernetzt sein durch Vereinsarbeit etc.

  • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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    11 days ago

    Klassische Standortfaktoren wie ÖPNV-Anbindung und kulturelle Angebote seien für die Wohnortwahl hingegen weniger entscheidend gewesen.

    Klassiker. Aufs Land ziehen, zwei Autos anschaffen und mit schlechter ÖPNV-Verbindung begründen, dass man ans Auto gebunden sei. Echte Landeier verhindern dann jede vernünftige Auto-Politik mit der eigenen Wählerstimme. CDU, CDU, CDU!