Das ist so niederträchtig. Die Menschen mit Kleinstbeträgen an Glücksspiel heranführen und das ganze mit ein paar Almosen für gemeinnützige Zwecke begründen, während der Großteil des Geldes woanders versickert.
IMO gehört Glücksspiel komplett verboten, es gibt wirklich überhaupt keinen Grund dafür.
IMO gehört Glücksspiel komplett verboten, es gibt wirklich überhaupt keinen Grund dafür.
Grund: Prohibition funktioniert hier genau wie bei Drogen und Prostitution nie, so legt man Teile des Sumpfes trocken, ordnet wenigstens grundlegend, kann paar Steuern generieren, minimale Suchtprävention machen. Mir wären staatlich betriebene Spielotheken ehrlicherweise auch lieber.
Die Steuern auf Glücksspiel sind ja per Definition nicht zweckgebunden, das meiste geht sicherlich nicht in Suchtprävention.
Die Zahlen sind schlecht nachvollziehbar, aber laut https://www.zeit.de/news/2026-01/26/cdu-will-mehr-lotto-geld-fuer-suchtpraevention-im-land sind es in MV schonmal weniger als 1%, und wir reden hier über gerade mal 150.000€, also ein schlechter Scherz.
Bei den Beträgen könnte man Glücksspiel auch verbieten und die Prävention weiterhin aus dem Haushalt bestreiten, das wäre zu verkraften.
Vermutlich tun private Stellen mehr für Suchtprävention als der Staat selbst.
Das ist alles, wie auch bei Alkohol und Tabak einfach nur Augenwischerei, um diese große Einnahmequelle nicht versiegen zu lassen.
Mir ging es bei der Suchtprävention eher um die Ausgestaltung des Glücksspiels als solches. .Ich würde beispielsweise mal davon ausgehen, dass ein staatlicher Anbieter den Jugendschutz prinzipiell mal hinbekommt. Klar ist, dass der Staat da die Hand aufhält Geldschneiderei.
Nur weil der Wolle auf Glücksspiel (Wahlen für die FDP) steht, heißt das noch lange nicht, dass das alle wollen.
Glücksspiel gehört verboten, nicht in den Supermarkt.
Oh, das ist also ernst gemeint.
Das Glücksspiel ist schon lange im Supermarkt, denn Lebensmittel und alle möglichen Rohstoffe sind Spekulationsobjekte an der Börse.
Es mag eigentlich was Gutes sein, aber Kubicki schafft halt einen Aura des Schmierigen darum
Das ist auch ohne Kubicki was schlechtes:
30 Prozent der Einnahmen in Deutschland gehen an gemeinnützige Zwecke, weitere 30 Prozent werden als Gewinne ausgeschüttet. 16,67 Prozent kassiert der deutsche Fiskus. Der Rest wird für Betriebskosten, Marketing und die Vergütungen an die beteiligten aufgewendet.
Bedeutet in der Praxis: 25% der Einnahmen greifen sich diese Geschäftsleute im Hintergrund. Glückspielmechanismen werden noch tiefer in der Gesellschaft verankert, jetzt können Ex-Glückspielsüchtige dann nicht nur keine Videospiele mehr zocken oder Fußball schauen, sondern können auch ihren Pfand nicht wegbringen ohne mit diesen Mechanismen konfrontiert zu werden. Und wir wissen aus diversen Studien, dass Glückspiel eher eine Steuer auf den weniger gebildeten Teil der Bevölkerung ist, die dann halt jetzt auch noch ihr Pfandgeld verschleudern.
Mr. Krabs








