Beim Opferfest feiern Muslime die Prüfung Ibrahims durch Allah. Es ist der wichtigste muslimische Feiertag und markiert den Höhepunkt des Haddsch, der Pilgerreise nach Mekka. Sie steht aktuell im Schatten des Iran-Kriegs.
Edit: Mit „in die Gegenwart übersetzen“ meine ich nicht „Moderne Worte benutzen“ sondern „den Inhalt/das was vermittelt werden sollte übertragen“.
Niemand glaubt, dass die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte tatsächlich stattgefunden hat. Trotzdem vermittelt sie eine Botschaft, die heute verständlich ist. Und da die Bibel eine Textsammlung ist, die aus einer Vielzahl von Quellen über einen Zeitraum mehrerer Jahrtausende besteht, wundert es mich nicht, das dort viele Texte zu finden sind, die irritieren oder abstoßen. Wir können nicht wissen ob „Gott schickte Bären um die Kinder zu fressen“ eine Metapher ist. Vielleicht denkt man in ein paar tausend Jahren auch, dass es zu menschlichen Balzritualen gehörte, das Kätzchen der Angebeteten zu verspeisen. 😋
Aus (christlicher) theologischer Sicht würde ich dir da in der Tat widersprechen, dafür habe ich auf die beiden Konzile verwiesen. Nur wenn man Jesus als ganz Mensch und ganz wesensgleich mit Gott versteht, kann sein Opfer die Erlösung bringen.
Unabhängig davon halte ich den Begriff „Menschenopfer“ in dem Zusammenhang für unzutreffend. Meinem Verständnis nach, ist ein Menschenopfer die rituelle Tötung eines Menschen um im Gegenzug etwas von einer Gottheit zu erbitten. In der Bibel ist der, der dieses Opfer in Gang setzt aber eben nicht der Mensch, sondern Gott selbst.
Ein weitere Aspekt dieses Opfers ist, das Gott damit den alten Zusammenhang: „Wenn du was von mir willst, dann gib (Opfer) mir was“ durch „Dir wird meine Gnade zuteil, allein weil du mein Geschöpf bist“ (Trotzdem hat der Mensch natürlich den freien Willen sich von dieser Gnade loszusagen.)
Wenn man nun davon ausgeht, das Gott nicht existiert, und dieser ganze theologische Überbau nur ausgedacht ist, ist der Tod Jesu erst recht kein Menschenopfer, sonder die Hinrichtung eines charismatischen Oberhippies, den Wahlweise die jerusalemer Tempelobrigkeit aus religiösen- oder die römischen Besatzer aus politischen Gründen haben kreuzigen lassen.
Edit: Mit „in die Gegenwart übersetzen“ meine ich nicht „Moderne Worte benutzen“ sondern „den Inhalt/das was vermittelt werden sollte übertragen“.
Niemand glaubt, dass die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte tatsächlich stattgefunden hat. Trotzdem vermittelt sie eine Botschaft, die heute verständlich ist. Und da die Bibel eine Textsammlung ist, die aus einer Vielzahl von Quellen über einen Zeitraum mehrerer Jahrtausende besteht, wundert es mich nicht, das dort viele Texte zu finden sind, die irritieren oder abstoßen. Wir können nicht wissen ob „Gott schickte Bären um die Kinder zu fressen“ eine Metapher ist. Vielleicht denkt man in ein paar tausend Jahren auch, dass es zu menschlichen Balzritualen gehörte, das Kätzchen der Angebeteten zu verspeisen. 😋
Aus (christlicher) theologischer Sicht würde ich dir da in der Tat widersprechen, dafür habe ich auf die beiden Konzile verwiesen. Nur wenn man Jesus als ganz Mensch und ganz wesensgleich mit Gott versteht, kann sein Opfer die Erlösung bringen.
Unabhängig davon halte ich den Begriff „Menschenopfer“ in dem Zusammenhang für unzutreffend. Meinem Verständnis nach, ist ein Menschenopfer die rituelle Tötung eines Menschen um im Gegenzug etwas von einer Gottheit zu erbitten. In der Bibel ist der, der dieses Opfer in Gang setzt aber eben nicht der Mensch, sondern Gott selbst. Ein weitere Aspekt dieses Opfers ist, das Gott damit den alten Zusammenhang: „Wenn du was von mir willst, dann gib (Opfer) mir was“ durch „Dir wird meine Gnade zuteil, allein weil du mein Geschöpf bist“ (Trotzdem hat der Mensch natürlich den freien Willen sich von dieser Gnade loszusagen.)
Wenn man nun davon ausgeht, das Gott nicht existiert, und dieser ganze theologische Überbau nur ausgedacht ist, ist der Tod Jesu erst recht kein Menschenopfer, sonder die Hinrichtung eines charismatischen Oberhippies, den Wahlweise die jerusalemer Tempelobrigkeit aus religiösen- oder die römischen Besatzer aus politischen Gründen haben kreuzigen lassen.