Das Windrad, das an der A7 bei Kitzingen Feuer gefangen hat, brennt nicht mehr. Das hat die Polizei am Montagvormittag mitgeteilt. Das mehr als 100 Meter hohe Windrad war am Samstagabend in Brand geraten.
Wer sagt denn das kein Konzept vorgelegt werden muss?
Den Bereich absperren und abbrennen zu lassen ist durchaus ein Konzept. Nicht jeder Brand ist sinnvoll löschbar. Warum Feuerwehrleute unnötig in Gefahr bringen, beim Versuch es zu löschen?
Die Windkraftanlage ist sowieso nicht mehr zu retten.
Das Brandschutzkonzept “brennen lassen und danach neu bauen” ist nicht nur bei Windkraftanlagen üblich, sondern auch bei Bauwerken, bei denen im Brandfall durchaus eine nicht unerhebliche Gefahr für Menschenleben entstehen kann. Wer gerne in Discount-Supermärkten einkauft, sollte sich mal mit deren üblichen Dachkonstruktion beschäftigen. Die hat nämlich das Brandschutzkonzept einer Tiefkühlpizza: 12 Minuten bei 230 Grad, und die ist durch.
Das Brandschutzkonzept “brennen lassen und danach neu bauen” ist nicht nur bei Windkraftanlagen üblich
es ist auch bei vielen wäldern üblich, z.b. teilweise kalifornien
früher als es noch holzstädte gab war es auch üblich teile der stadt einfach abbrennen zu lassen. darum alle häuser entfernen, sodass ein spalt entsteht, und im inneren einfach brennen lassen. mehr dazu siehe great fire of london
Brauchbare Technik, um größere Gebäudebrände realistisch tatsächlich löschen zu können, gibt es auch noch nicht zu lange. Handdruckspritzen, um Wasser auf Feuer zu pumpen, hatten zwar schon die alten Römer, aber so richtig angefangen hat die Entwicklung wirklich brauchbarer Technik erst mit der Industrialisierung. So etwas Einfaches wie Schläuche ließ sich vorher nur mit erheblichem Aufwand herstellen (genähte Lederschläuche, bekannt seit dem 17. Jahrhundert, besser als gar nichts, aber nicht besonders praktikabel), erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es dann nahtlose maschinell gewebte Textilschläuche, die sich dank industriell massenproduzierter Schlauchkupplungen auch zuverlässig austauschbar miteinander verbinden ließen. Durch die ebenfalls einsetzende Mechanisierung waren dann auch endlich leistungsfähigere Pumpen möglich, die ohne enormen Personalaufwand betrieben werden konnten. So kompakt und leistungsfähig wie heute wurden die dann erst durch die Entwicklung von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Kreiselpumpen. Versuche mit Atemschutzgeräten gab es auch seit dem späten 19. Jahrhundert (teils mit Atemluftversorgung mittels handbetriebenem Blasebalg über eine Schlauchleitung, wie bei damaliger Tauchausrüstung), in der Fläche hat Atemschutz aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts angefangen, sich durchzusetzen.
Im alten Rom gehörten leistungsfähige Ballistae, also Belagerungsmaschinen, die große Steine über weite Distanzen verschießen konnten, zur Ausrüstung der Feuerwehr, weil man damit brennende (oder benachbarte) Gebäude aus sicherer Entfernung abreißen konnte, um Brandschneisen zu schlagen.
Wer sagt denn das kein Konzept vorgelegt werden muss? Den Bereich absperren und abbrennen zu lassen ist durchaus ein Konzept. Nicht jeder Brand ist sinnvoll löschbar. Warum Feuerwehrleute unnötig in Gefahr bringen, beim Versuch es zu löschen? Die Windkraftanlage ist sowieso nicht mehr zu retten.
Das Brandschutzkonzept “brennen lassen und danach neu bauen” ist nicht nur bei Windkraftanlagen üblich, sondern auch bei Bauwerken, bei denen im Brandfall durchaus eine nicht unerhebliche Gefahr für Menschenleben entstehen kann. Wer gerne in Discount-Supermärkten einkauft, sollte sich mal mit deren üblichen Dachkonstruktion beschäftigen. Die hat nämlich das Brandschutzkonzept einer Tiefkühlpizza: 12 Minuten bei 230 Grad, und die ist durch.
es ist auch bei vielen wäldern üblich, z.b. teilweise kalifornien
früher als es noch holzstädte gab war es auch üblich teile der stadt einfach abbrennen zu lassen. darum alle häuser entfernen, sodass ein spalt entsteht, und im inneren einfach brennen lassen. mehr dazu siehe great fire of london
Brauchbare Technik, um größere Gebäudebrände realistisch tatsächlich löschen zu können, gibt es auch noch nicht zu lange. Handdruckspritzen, um Wasser auf Feuer zu pumpen, hatten zwar schon die alten Römer, aber so richtig angefangen hat die Entwicklung wirklich brauchbarer Technik erst mit der Industrialisierung. So etwas Einfaches wie Schläuche ließ sich vorher nur mit erheblichem Aufwand herstellen (genähte Lederschläuche, bekannt seit dem 17. Jahrhundert, besser als gar nichts, aber nicht besonders praktikabel), erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es dann nahtlose maschinell gewebte Textilschläuche, die sich dank industriell massenproduzierter Schlauchkupplungen auch zuverlässig austauschbar miteinander verbinden ließen. Durch die ebenfalls einsetzende Mechanisierung waren dann auch endlich leistungsfähigere Pumpen möglich, die ohne enormen Personalaufwand betrieben werden konnten. So kompakt und leistungsfähig wie heute wurden die dann erst durch die Entwicklung von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Kreiselpumpen. Versuche mit Atemschutzgeräten gab es auch seit dem späten 19. Jahrhundert (teils mit Atemluftversorgung mittels handbetriebenem Blasebalg über eine Schlauchleitung, wie bei damaliger Tauchausrüstung), in der Fläche hat Atemschutz aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts angefangen, sich durchzusetzen.
Im alten Rom gehörten leistungsfähige Ballistae, also Belagerungsmaschinen, die große Steine über weite Distanzen verschießen konnten, zur Ausrüstung der Feuerwehr, weil man damit brennende (oder benachbarte) Gebäude aus sicherer Entfernung abreißen konnte, um Brandschneisen zu schlagen.
interessant, interessant.