• 0 Posts
  • 8 Comments
Joined 11 months ago
cake
Cake day: June 29th, 2025

help-circle

  • Unabhängig von der Antwort, die du schon hast noch eine Anmerkung.

    Hier liegt auch noch ein Kurzschlussgedanke vor:

    Also bräuchte man da eigentlich doch wieder eine höhere Energiedichte, die wiederum über Diesel oder Wasserstoff gebracht werden kann.

    Energiedichte ist hier gar nicht alleine ausschlaggebend, sondern nur ein Faktor. Die Effizienz der Energieumwandlung darf nicht vernachlässigt werden. Und zwar letztlich vom Energieträger bis zur kinetischen Energie des Zuges Ich hab keine Zahlen parat, aber afaik ist die Effizienz von Dieselmotoren deutlich schlechter als Elektromotoren (die wirklich extrem gut sind). Bei Wasserstoffantrieb werden die zwar auch genutzt aber afaik schneiden Brennstoffzellen bei der Energienutzung von Wasserstoff auch noch deutlich schlechter ab, als Akkus ihren Strom verfügbar machen können. (Die Verluste bei der Wasserstoffherstellung und überhaupt die Erzeugungsfrage mal ganz außen vor)

    Wobei dann noch dazukommt, dass Akkus ihr Gewicht behalten, die Alternativen aber während der Fahrt Masse emittieren. Und das Gewicht der gesamten Antriebstechnik selbst ist auch zu berücksichtigen.

    Also alles in allem ist das Ganze schon noch ein Stück komplexer und lässt sich nicht allein auf die Energiedichte des Energieträgers runterbrechen. Das kann unterm Strich dazu führen, dass man aufgrund der Effizienz und der benötigten Technik weniger Gewicht bei Nutzung einer Technik mit schlechterer Energiedichte mitführen muss, als man bei Verwendung des energiedichteren Treibstoffs bräuchte.


    Edit:

    Grad nochmal im Artikel gelesen. Der benennt es zumindest für Wasserstoff:

    Entlang der gesamten Prozesskette gehen bis zu 70 % der ursprünglichen Energie verloren.

    Das ist natürlich ein ordentlicher Verlust. Da ist zwar nun auch die Wasserstoff-Erzeugung im Elektrolyseur eingerechnet, die für die Überlegung hier eher nachrangig ist, und die Betrachtung mehrerer Prozessstufen führt durch Multiplikationseffekte schnell dazu, dass von der Startenergie sehr wenig übrigbleibt. Aber Verluste von 70% bekommt man beispielsweise wenn Elektrolyseur und Brennstoffzelle jeweils 50% bzw. 60% Wirkungsgrad haben. (0.5 * 0.6 = 0.3; 1-0.3=0.7==70%) Li-Ionen-Akkus beispielsweise bewegen sich eher im Bereich jenseits der 90% Wirkungsgrad. Also die Unterschiede sind hier sehr relevant.


    abschweifender Exkurs

    aber ich hab es getippt, also lösch ich es nicht mehr.

    Wasserstoff ist daher bisher für die kurzfristige Energiespeicherung (und damit für die meisten Mobilitätsfragen) ziemlich unattraktiv. Der ist eher ein Kandidat für saisonale Speicherung, aber vor allem für die stoffliche Nutzung in der chemischen Industrie ist grüner Wasserstoff aus Elektrolyse für den Klimaschutz wichtig. Das klassische Verfahren, die Dampfreformation, ist nämlich von fossilen Energieträgern abhängig.
    Und auch in der Stahlindustrie könnte Wasserstoff für die Eisenerzreduktion zukünftig die CO2-intensive Kohle ersetzen.



  • Ja. Ist ja auch ein bekannter Trick, dass abgepacktes Billigfleisch gerne noch mit zusätzlichem Wasser aufgespritzt wird, weil man damit einfach das Verkaufsgewicht erhöhen kann und den Eindruck eines saftigen, dicken Stücks im Kühlregal erwecken kann, ohne dass das zusätzlich deklariert werden muss. Die laufen dann aber beim Erhitzen schnell aus und fallen so schnell zusammen, dass mir nur zotige Analogien einfallen, die ich jetzt nicht ausschreiben will.

    Aber darum gings mir eigentlich gar nicht, sondern einfach darum, dass auch ungepimptes Fleisch einfach einen gewissen Wassergehalt hat. Nen Zahlenwert hab ich jetzt nicht im Kopf, aber es gibt publizierte Nährwerttabellen, wo das mit angegeben wird. Aber auch ohne den Wassergehalt zu kennen, kann man schon nen einigermaßen sinnvollen Vergleich anhand der Nährwerttabellen, die auf Verpackungen aufgedruckt sind, machen. Wenn da die Proteine und Fette einigermaßen auf dem Niveau wie beim fleischlichen Vorbild liegen, kann man jedenfalls davon ausgehen, dass das Wasser in der Zutatenliste nicht in erster Linie zum Strecken da ist.





  • Also he added that I have “highly impulsive” ADHD. Is it normal to add the qualifier? I mean, he’s not wrong, but are there categories?

    Sub categories are an area of active research. Afaik there are hints there might be some. The broadest sub-categories would be the hyperactive type, the inattentive type and the combined type.

    But I wouldn’t overemphasize the categories. It’s a spectrum of symptoms. Which doesn’t mean a linear spectrum of severity but rather a bouquet of symptoms, that fit on the spectrum. If you picked enough of these, you have ADHD. Depending on which ones exactly you picked you could be classified in some category, but your own bouquet is an individual thing.

    So I think it’s best to take a categorization as a guideline to learn in which areas you struggle most, which can be useful to target those in therapy/coaching. But don’t miss the other aspects of your individual bouquet over that broader categorization.