

Bitte lass das keine Ente sein!
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Bitte lass das keine Ente sein!


Lustig finde ich an solchen “Lösungen” immer: in der perfekten Welt, in der das funktionieren könnte, bräuchten wir es gar nicht. So klingt es für mich nach dem was es ist: Kapitulation vor den Immobilienhaien.
Zusätzlich findet ja doch eine versteckte Mieterhöhung statt: “Wir gehören zu den wenigen Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland, die ihren Mietern bei einer Verkleinerung der Wohnung die Mitnahme des bisherigen Kaltmietpreises garantieren”… Es wird also künftig für die kleinere Wohnung der Preis für die Große genommen. Und die Familie, die in die größere Wohnung zieht? Darüber schweigt man sich aus. Man weiß warum. Und wenn die Alten dann gestorben sind, hat man die kleine Wohnung auf der Mietpreisbasis der großen Wohnung, plus Mieterhöhung bei Neuvermietung. Und lässt sich für dieses Spiel auch noch feiern. LOL


Ist doch genau das, was der taz immer vorgeworfen wird?
Das Problem ist nicht das Geld, das Problem sind wir Linken. Wir stehen uns selber permanent im Weg. taz ist ein gutes Beispiel: wie viele, selbst Linke, verachten die taz - aus diversen Gründen. Manche dieser Gründe sind wirklich lächerlich (“der Dominik Johnsen hat mal so einen pro-Krieg Artikel geschrieben, seit dem…”, “der Tom vom sounsovielsten war frauenfeindlich”) Linke urteilen ständig über Linke, wer links genug ist, um links sein zu dürfen. Für die einen ist die taz nicht links genug, für die anderen eine unlesbares Boulevardblatt. Der Runterwähli auf deinem Post zeigts. Die taz möchte dieses Jahr ihre 50.000 Digital-Abos zusammen bekommen, ihr dürft also: taz-zahl-ich Das ist übrigens eine reine Solidarveranstaltung: diese 50.000 Leute machen es möglich, das die taz ohne Bezahlschranke auskommt, ich glaube Nius träumt von einer solchen Solidarität.
Das muss dieser britische Humor sein, von dem immer die Rede ist.