

You’re right and it depends largely on the framing. In a different setting I’d probably be for such a system of trust, in an Ivy League school my cynical view of it just seems more realistic to me.
The people who are studying at Princeton get told they are supposed to be the better than the others, are under constant pressure to perform and in an overall highly competitive environment. This is not an environment that builds trust, in my experience it builds distrust between competitors.
Trust to me should ideally be fostered in a system that encourages a collaborative environment, in which the students don’t surveil each other, but work together to achieve their goal of learning.
Im Moment lese ich „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow. Die Geschichte ist Bulgakows Kritik an der sowjetischen Gesellschaft, insbesondere an der Literatur- und Theaterszene und deren Zensur. Ein faustischer Teufel kommt mit seinem Gefolge nach Moskau und beginnt, Menschen für ihre Entscheidungen zu bestrafen. Besonders Feigheit gilt hier als Todsünde. Es ist im Skaz erzählt, manchmal ziemlich witzig, manchmal gibt es Horrorelemente und es gibt immer viel beißenden Sarkasmus. Dem Plot in Moskau steht eine Nebenhandlung gegenüber, die sich während der Hinrichtung Jesu im alten Jerusalem abspielt und deutlich dramatischer geschrieben ist. Bis jetzt ist das Buch in vielerlei Hinsicht ziemlich unkonventionell. Da ist z.B. die Anordnung der Figuren. Es gibt viele Nebenfiguren und die titelgebenden Hauptfiguren tauchen erst auf, wenn die Geschichte schon etwa 100 von 300 Seiten weit fortgeschritten ist, und selbst danach sind sie auf den meisten Seiten gar nicht zu finden. Das Buch ist zweigeteilt, im zweiten Teil kommen die Hauptfiguren mehr vor, aber dennoch ist die Entscheidung erstmal 150 Seiten Vorgeschichte mit der Moskauer Gesellschaft als Fokus zu schreiben gewagt.