Menschen die die Globalisierung ablehnen, können gerne ihre Flachbildschirme, Smartphones und sonstige digitale Technik zurückgeben. Mit Öl heizen wird geht dann auch nicht mehr, Plastikverpackung ist nicht. Und keine Bananen, Mangos oder Avocados. Exportwirtschaft können wir dann auch einpacken. Achso, Solarzellen gibts dann auch nicht, weil heimische Produktion gibts nicht in dem Ausmaß.
Weiß nicht was dann der Plan ist, das wir dann gegenseitig versuchen uns Kartoffeln zu verkaufen klingt nicht so geil.
Also viel Spaß, ohen Strom, ohne Heizung, ohne Unterhaltung, ohne moderne Bürotechnik, ohne Absatzmarkt für die Wirtschaft.
Bei aller Kritik an verschiedenen Ausbeutungsformen sollte niemand die Augen davor verschließen, das niemand die Vorteile wieder abschaffen will.
die globalisierung sorgt für einen globalen machtausgleich. fabriken werden in billiglohnländer verschoben, die menschen dort bekommen zwar nicht viel geld aber sie bekommen ein bisschen geld, was dazu führt dass es insgesamt effektiv einen netto-transfer von vermögen von reichen ländern in arme länder gibt. das führt zu einem globalen machtausgleich; über die zeit steigen dann langfristig das gesamtvermögen (gemessen in dollar oder einer anderen internationalen währung) in den vormals armen ländern, sodass dort das preisniveau ebenfalls steigt weil menschen dort nun mehr lohn verlangen können weil es mehr nachfrage nach ihrer arbeitskraft gibt, und weil menschen dort dann bereit sind mehr geld auszugeben, wenn sie mehr geld haben. das führt dann dazu dass sich sehr langfristig das lohnniveau überall auf dem planeten angleichen wird, bis es für große fabriken wiederum uninteressant sein wird, überhaupt im ausland zu produzieren. dann kommen sie theoretisch wieder zurück. das ist aber alles nur nach modell. wer weiß ob in der realität nicht noch etwas anders kommt.



