Im Prozess gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist heute am Landgericht Verden das Urteil gefallen. Klette wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Im Prozess gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist heute am Landgericht Verden das Urteil gefallen. Klette wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt.
In der Medizin und Psychologie wird extrem viel zu Traumabewältigung und sowas geforscht, aber was du dir vorstellst geht halt einfach bisher nicht. Auch in der Wissenschaft und in der menschlichen Natur gibt es halt Grenzen. Das liegt nicht an zu wenig Unterstützung, alle Unterstützung der Welt kann das nicht ändern.
Bloß war ihr die eigene finanzielle Versorgung halt wichtiger, sonst hätte sie die Taten ja nicht begangen. Es war ja nicht ohne Alternative, sie hätte andere Mittel finden können, zum Beispiel arbeiten, vielleicht im Ausland wo man sie nicht so intensiv sucht. Oder halt einfach sich stellen bei der Polizei und freiwillig einfahren. Hat sie aber nicht, das Leid des Wachpersonals war ihr lieber als Einschränkung für sich selber.
Das ändert nichts daran, dass die mutmaßlich von der RAF traumatisierten Menschen zu wenig Unterstützung bekamen.
Wild, wie du Indizienbeweisen glaubst, und so viel mehr Ahnung von dem Fall zu haben scheinst als ich, ohne konkret zu werden.
Ich sage nicht, dass sie es nicht war, aber soweit ich das beurteilen kann gibt es erhebliche Zweifel, dass eine eindeutige Beteiligung bewiesen ist. Gehe mal davon aus, dass die Anwälte in Berufung gehen. Das wird ne Weile dauern, bis wir da die vollständige Wahrheit kennen, wenn überhaupt.
Netter Austausch, also abgesehen davon dass du denkst ich würde zu dumm sein dich zu verstehen, oder irgendwie keine Ahnung von Traumatherapie haben. Ich halte mich ab sofort zurück, da ich keinerlei Mehrwert aus dieser Diskussion ziehe außer Belustigung, aber danke dafür, dass du höflich geblieben bist.