Bis in die späten 1970er-Jahre wuchsen Löhne und Renten nahezu im Gleichschritt mit dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. „Bis in die späten 1970er-Jahre hatten wir eine Umverteilung von oben nach unten und kräftige Lohnsteigerungen“, erklärt Paetz. Nach den Ölpreiskrisen – und vor allem mit der Agenda-2010-Politik ab den 2000er-Jahren – habe der Abbau des Sozialstaats begonnen. Löhne seien seitdem zunehmend nur noch als Kostenfaktor betrachtet worden, nicht als Nachfrage. Paetz plädiert dafür, das zu ändern: Wer mehr verdient, kann auch mehr ausgeben. „Gewerkschaften wurden dazu gedrängt, mäßige Lohnsteigerungen zu akzeptieren, um Arbeitsplätze zu sichern. So haben sich Löhne und Renten von der Produktivität entkoppelt“, sagt Paetz.


Das ist leider keine öffentliche Quelle. Ich kann nicht sehen, was das genau ist.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-energie-d.html
200 Euro für Energie
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-dezil-proz.html
Wohnen und Energie macht knapp 40% aus.
Schwer zu sagen, ob Benzin dort oder unter Verkehr gebucht wird.
Es kommt darauf an, was die meisten machen.
Wie genau? Du hast zwei Statistiken aufgezeigt die nicht messen, wieviel die Elite an Macht gewinnt.
Was durchlaufende Posten sind und kein Vermögen.
Werden wir sehen wenn wir das sauber zu Ende diskutieren.
Die Schere von Produktivität und Löhnen ist keine Parole.
Die 40 % beziehen sich auf 11% der Haushalte. https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Soziales-Lebensbedingungen/Wohnkosten.html?templateQueryString=ausgaben+miete
Ich beziehe mich hierauf, da sinds unter 30% der Ausgaben (nicht des Einkommens).
Und halt nicht erwiesenermaßen ein Problem, für große Teile der Bevölkerung selbst lösbar (siehe ETF). Die Reichen werden jedenfalls nicht alleine reicher, Medianvermögen steigen stärker als Durschschnittsvermögen, und nicht alle Deutschen geben horrende Teile ihres Einkommens für Miete aus.
Siehe weiter unten, der Durchschnitt nähert sich 40%.
Ich möchte es glauben. Bei 3000 Euro Konsum wären 25% 750 Euro. Bei 10 Euro Miete wären das mit Nebenkosten ca. 60 qm.
Aber wie passt das zu den Zahlen, dass es 37,5% sind?
Bei der Quantilsicht sind es 37,5% https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-dezil-proz.html
und hier bei der zeitlichen Entwicklung 38%
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/liste-private-konsumausgaben-fbg.html#115356
Woher kommt der Unterschied?
Andere Punkte:
Ausgaben und Einnahmen sind fast das gleiche:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/_inhalt.html
3200 Nettoeinkommen, 3000 Konsum also , 200 Investition. D.h. Konsum oder Nettoeinkommen ist fast egal.
Mit 40 Millionen Haushalten ergibt das 8*12 = 96 Milliarden Euro pro Jahr, die als Gegengewicht zu den Milliardären aufgebaut werden könnten. Die Bevölkerung ist abgehängt.
Da drüber steht etwas von früheren Bundesgebiet. Ist das eine Einschränkung auf Westdeutschland?
Das könnte es sein. Über welchen Daten denn? Den 23%? Dort steigen die Mieten doch besonders.
5 Leute haben von 10 bis 50 Euro Vermögen. Der Median ist 30, der Durchschnitt auch 30.
Wenn 4. 7 Euro an 5. gibt und einen an 3. und 1. und 2. ihr ganzes Geld an 5. geben, dann wächst das Medianvermögen stärker als der Durchschnitt.
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