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In Deutschland ist 2025 die Gesamtzahl der Milliardär*innen um ein Drittel auf 172 gestiegen. Deutschland hat die viertmeisten Milliardär*innen weltweit.
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Ein*e deutsche*r Milliardär*in verdient in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland.
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Das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardär*innen stieg 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar.
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Gleichzeitig lebt etwa ein Fünftel der Menschen in Deutschland in Armut.
Überreiche sind das Problem. Eine kaputte Erbschaftssteuer ist das Problem, eine ausgesetzte Vermögenssteuer ist das Problem.
Deutschland hat nicht zu wenig Geld, ES HABEN NUR DIE FALSCHEN.
Vor allem zahlt ein Milliardär keine Lohnsteuer…
Eine Erbschaftssteuer ist aber der falsche Weg. Das ist ein Wattepad auf einer offenene Fleischwunde.
Wir brauchen eine vernünftige Kapitalertragssteuer und endlich einen Weg, auch den Besitz von Firmenanteilen und anderen nicht realisierten Gewinnen zu besteuern. Das ist der einzig richtige und nachhaltige Weg. Diese Diskussion um Erbschaftssteuer ist kompletter Bullshit. Eine Erbschaftssteuer ist entweder zu niedrig angesetzt und schadet dem Normalverdiener oder zu hoch, sodass es nur die Leute betrifft, die ohnehin Mittel und Wege haben, das Erbe durch irgendwelche Offshorefirmen auf 0 zu drücken.
Nicht realisierte Gewinne zu besteuern klingt aber auch merkwürdig. Dann vll lieber die Nutzung dieser Vermögen als Sicherheit für Kredite irgendwie besteuern oder einschränken. Oder sobald man sie als Sicherheit nutzt gelten sie steuerrechtlich als realisiert.
Erbschaftssteuer ist m.m.n. praktisch trivial zu umgehen, indem nicht person A das vermögen besitzt, und daher auch nicht an person B vererbt, sondern stattdessen person A das vermögen an eine abstrakte Entität (Stiftung, …) C gibt, die es dann person B zur verfügung stellt.
Das lässt sich durch Erbschaftssteuer nicht verhindern da ja abstrakte Entitäten nicht sterben und daher nicht vererben. Es muss wirklich eine Vermögenssteuer her die auch abstrakte Entitäten umfasst.
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schon die Formulierung ist Abgefuckt “in die tasche greifen” klingt wie Diebstahl. “sich mehr an der Gesellschaft beteiligen an der man sich bereichert” wäre besser
Sich an der Gesellschaft bereichern, klingt natürlich durchweg neutral.
Das Problem ist, dass das zu oft der Fall ist. Wenn jemand reich wird, aber mehr als ausreichenden Gegenwert bereitstellt, ist ja alles in Ordnung. Wie viele Abteilungsleiter und höher sehen den Wert ihres Beitrags im Vordergrund und wie viele wollen selber möglichst viel haben und möglichst wenig selbst geben? Gäbe es nur erstere, hätten wir diese Diskussion gar nicht.
Wie viele Abteilungsleiter und höher sehen den Wert ihres Beitrags im Vordergrund und wie viele wollen selber möglichst viel haben und möglichst wenig selbst geben?
Wer will das denn beurteilen? Irgendwelche Beiträge werden die für ihre Arbeitgeber schon leisten, sonst würde sich der Arbeitgeber diese Leute ja klemmen. Überproportionale aus den Sozialsystemen entnehmen und diese Leute auch nicht. Was gab es übrig? Schädlicher Konsum? Dann lass uns den besteuern.
Warum nicht Spitzenbesitzern oder Spitzenerben
Weil sonst die ganzen Milliardäre mit ihren Firmen doch in die Schweiz, nach Monaco oder Luxemburg abwandern, ganz klar.
Österreich! Behauptet zumindest Söder. Der Food Vlogger, der eine Milliardenerbin geheiratet, meinte, die wären alle nach Österreich abgewandert. Deshalb darf man an der Erbschaftssteuer nichts machen. Sonst wandern die noch mal ab!! Oder so was in der Art. Kann dem typen nicht besonders lange zuhören.






